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Porsche 997 GT2 Clubsport

Projekt: Porsche 997 GT2 Heckspoiler Sonderanfertigung

Der damals schnellste straßenzugelassene 911, der jemals produziert wurde! Der Porsche 997 GT2 brachte ein wahrhaft erstaunliches Leistungsniveau auf die 997-Plattform mit zwei Turboladern auf einem 3,6-Liter-Sechszylinder-Motor. Doch wer kennt es nicht? Das eigene Traumauto ist nie gänzlich perfekt, denn wenn man es selbst gebaut hätte, würden man einige Details vermutlich anders machen. Genau dieses Empfinden hatte unser Kunde und hat uns mit seinem Wunsch zur Vollendung seines Traumautos kontaktiert.

Auftrag:

Optimierung der Aerodynamik eines Porsche 997 GT2 durch Höherlegung des Flügelbrettes und Veränderung des Flügelprofils. „Wäre cool, wenn es aussieht als wäre es von Porsche“. Los geht’s!

Bestandaufnahme:

Mittels einer CFD Simulation wird ein Lauf in einem Windkanal simuliert. Hierfür wird der relevante Teil des Porsches im unveränderten Zustand gescannt und die Daten werden aufbereitet, sodass man plausible Ergebnisse darstellen kann. Anhand des Modells kann man nun das Flügelbrett variieren und die optimale Höhe festlegen. Einfach höher setzen? Leider lässt die Form des Autos das nicht zu. Die Füße des Flügels haben keine einfache Geometrie und zudem verlaufen sie in der Höhe nach außen. So mussten wir das Innenleben der Höherlegungsadapter etwas komplexer auslegen um den Bohrungsversatz auszugleichen. Dafür sehen bereits die Prototypen verdächtig unscheinbar aus. Das Endprodukt wird aus einem vollen ABS Block gefräst und bekommt den originalen Porsche Lack. Einige Zeit später und 5 cm höher sieht das gesamte Heck nicht nur besser aus, sondern steht auch besser im Wind.

Netter Nebeneffekt?

Auch die Anströmung direkt über dem Motordeckel hat sich optimiert. Mehr Anpressdruck für die Hinterachse und mehr Luft für den Motor!

Das reicht uns nicht!

Der Kunde hat eine Gurney Flap auf dem Flügelbrett vorgeschlagen. Hier durften auch wir im Laufe des Projektes lernen, dass diese Modifikation einen enormen Drag Wert mit sich bringt und sich somit negativ auf die Aerodynamik auswirkt. Wir haben daher die vorhandene Flügellippe gescannt und sie umkonstruiert. Die Lippe hat nun einen veränderten Winkel und wurde leicht verlängert. Der laminare Strömungsverlauf oberhalb und unterhalb des Flügelbrettes trifft nun weiter hinter dem physischen Abschluss des Flügels zusammen, was diesen verlängert.

Wer sich die Entwicklung des Aero Kits als Video anschauen möchte, findet dies hier .

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